Beneath the Surface: Unterschied zwischen den Versionen

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** Stunden später traf Kurt Hartfeld eine folgenschwere Entscheidung.
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** Als Eduard nach kurzem Schlaf erwacht, merkt er mit Schrecken, dass Hartfeld aus dem Nachtlager verschwunden ist. Sofort vermutet er, dass der Detektiv in Hoffnung auf Hilfe durch die Pâhikâz zurück zum rätselhaften Stützpunkt unterwegs ist, und nimmt eilig die Verfolgung auf, um vielleicht noch das schlimmste zu verhindern.
** Jules' Eltern kommen in Güldenband an und suchen als erste Station Hartfelds Wohnung auf. Dort ist er nicht anzutreffen, und auch der im selben Haus wohnhafte [[Gerhard Simovic]] gibt an, ihn seit Tagen nicht gesehen zu haben.
** Trotz Eduards Eile holt er Hartfeld erst am Stützpunkt selbst ein. Gerade, als er ihn in einem der Gebäude wegen seiner törichten Entscheidung konfrontiert, erscheinen außen drei Pâhikâz, denen die Menschen diesmal nicht entgehen. Doch anstatt tödlicher Gefahr entwickelt die Situation sich zu einem freundlichen Gespräch zwischen ihnen und Hartfeld, der offenbar schon Bekanntschaft mit ihnen gemacht hat. Darüber hinaus haben sie auch noch frisches Obst und Gemüse mitgebracht.
** Zu Eduards Erstaunen stellen die Wesen sich als Mitglieder des 5., 3. und 2. Kreises vor und sprechen mit Ehrfurcht von sowohl den menschlichen "Erzeugern" als auch von den Himmelssäulen, was der Magischen Gesellschaft bisher unbekannte Aspekte der Kultur Wozrakits zeigt. Auf Nachfrage erzählen sie von ihrer Stadt [[Namakârôn Zîrkauz]], in der auch die Quelle des Essens, der Garten Nicolai, zu finden ist. Gerne sind sie bereit, die Menschen dorthin zu bringen, es wird jedoch ein längerer Fußmarsch.
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Version vom 29. Juli 2026, 14:40 Uhr

Beneath the Surface ist eine Kerngeschichte im Multicosmos.

Zusammenfassung

Im 1. Kosmos wird die Wissenschaftlerin Katharina Eisner, die außerhalb der magischen Gesellschaft und ohne deren Zustimmung Magie erforscht, unter mysteriösen Umständen ermordet. Ihr Leibwächter Jules kommt im Zuge dessen mit dem Übernatürlichen in direkten Kontakt und begibt sich schließlich den Anweisungen der Verstorbenen folgend auf eine Reise in einen anderen Kosmos.

Der Privatdetektiv Kurt Hartfeld ermittelt im Auftrag von Jules' Familie auf eigene Faust zu den eigenartigen Geschehnissen und prallt so mit der magischen Gesellschaft zusammen. Auch sein Weg führt ihn weit außerhalb der ihm bekannten Welt.

Zur gleichen Zeit beginnt im 4. Kosmos an der St Germain Akademie für Magie die Ausbildung einer neuen Schülergeneration. Auch an diesem Schauplatz geht bald Unübliches vor sich.

Drei Geschichten setzen sich aus verschiedenen Richtungen in Bewegung, aber wo liegt ihr Schnittpunkt und was wartet dort auf die Betroffenen?

Inhalt

Teil 1

  • Prolog
    • Unter Aufsicht des Kaisers wird Jules vertraglich als Leibwächter von Katharina Eisner, genannt Kate, bestätigt und begleitet sie in ihr Anwesen in Güldenband. Dort erwartet ihn eine erste Überraschung, als die selbsterklärte verrückte Wissenschaftlerin um Erlaubnis für Experimente an seinem Gehirn und Körper bittet.
    • Zwei Jahre später: Jules kehrt von einer kurzen Besorgung ins Anwesen zurück und findet Kate tot mit durchtrennter Kehle in ihrem Bett vor, trotz verschlossener Türen und Fenster. Erschüttert durch den Verlust und das Scheitern in seiner Pflicht sucht er den Raum nach Spuren des Mörders ab, doch was er entdeckt, ist ein plötzlich auftauchender Schatten.
  • Kapitel 1: Der Tod und die Seele
    • Die scheinbar aus dem Nichts über Kates Leichnam erschienene Schattengestalt identifiziert sich nicht als der Mörder, sondern als der Tod - ein aus der kosmischen Induktion geschaffener Mechanismus zur Auslöschung der menschlichen Seele am Lebensende.
    • Es kommt zur Auseinandersetzung zwischen Jules und dem Tod, in der sich gewöhnliche Waffen gegen den aus Schatten geformten Körper als wirkungslos erweisen. Aus den Worten seines Gegners und Erinnerungsfetzen an Dinge, die Kate einst gesagt hatte, folgert Jules, dass es sich um Elementmaterie handelt und greift daher zu den von seiner Auftraggeberin vorbereiteten Elementgranaten, deren Explosion tatsächlich imstande ist, die Finsternis zu verschlingen und zu zerstören. Doch die nun in den Händen des Todes erscheinende kristallblaue Sense, geformt aus demselben Material wie die mit ihr geernteten Seelen, wehrt selbst diese ab und macht die Hoffnung zunichte.
    • Jules ist gezwungen, zuzusehen, wie Kates Seele ihrem Körper entnommen wird. Die Erinnerung an die an ihm durchgeführten Experimente bringt dem Leibwächter eine Eingebung, durch die es ihm gelingt, bewusste Kontrolle über die eigene Seele zu erlangen. Das verrschafft ihm eine Waffe, die den Tod mit einem Schlag vertikal in zwei Hälften teilt, dieser kann aber trotzdem mitsamt der an seiner Sense gepackten Seele von Kate die Flucht ergreifen und sich in einen regenbogenfarbenen Lichtblitz auflösen, der Jules alleine im Raum zurücklässt.
    • Dem gescheiterten Leibwächter bleibt keine Wahl, als den von seiner Auftraggeberin für den Fall ihres Ablebens zurückgelassenen Brief zu öffnen. In diesem erklärt Kate einige Hintergründe ihrer Forschung - Magie, das Konzept von Kosmen, und auch die an Jules durchgeführten Experimente - und endet mit der ominösen Aufforderung, einen Knopf an einem Apparat in einem verborgenen Kellerraum zu betätigen. Als er dieser nachkommt, verschwindet auch er in regenbogenfarbenem Licht.
  • Kapitel 2: Die Akademie und der große Privatdetektiv
    • An der St Germain Akademie für Magie im 4. Kosmos versucht Annie Thomson etwas Schlaf nachzuholen, während sie auf den Unterichtsbeginn der Klasse Marco Polo wartet. Nach und nach erscheinen auch ihre Mitschüler.
    • In Güldenband trifft Privatdetektiv Kurt Hartfeld bei Katharina Eisners Anwesen auf Polizeipräsenz. Als er den ihm bekannten Kommissar befragt, erfährt er, dass nach nächtens gemeldeten Schüssen wegen des Mordes an der Hausherrin ermittelt wird, wobei der Leibwächter Jules als flüchtiger Hauptverdächtiger gilt. Hartfeld bricht auf, um eigene Nachforschungen anzustellen.
    • Sein erstes Ziel ist das Haus von Jules' Eltern, in deren Auftrag er den entfremdeten Sohn beobachtet. Hier berichtet er Wilfried Huber von den besorgniserregenden neuen Entwicklungen.
    • Annies morgendlicher Ruhe wird durch die Ankunft von Martin Arouet ein Ende gesetzt, der sein vormals blondes Haar nun aus überbordender Liebe zu seiner spirituellen Heimat Japan schwarz gefärbt hat. Zu ihrer Erleichterung trifft schon bald auch der Ausbilder ein.
    • Hartfeld konfrontiert im Güldenbander Hauptquartier des Market den Kaiser, erfährt von diesem jedoch nur, dass Jules' Verbleib und die Ereignisse der Nacht aus Sicht der Organisation ebenfalls unklar sind.
    • In der Klasse Leonardo da Vinci der St Germain Akademie ist Elena Peruzzis Unterricht im Gange. Shin Koteiji lauscht aufmerksam und erfreut sich zugleich an der durchwegs weiblichen Präsenz seiner sieben Klassenkameradinnen.
    • Beim Versuch, sich von der Polizei neue Informationen zu den Ermittlungen zu beschaffen, entdeckt Hartfeld, dass dort in Verbindung mit dem Mord weder Aufzeichnungen noch Erinnerungen bestehen - selbst bei jenen Personen, die er zuvor am Tatort antraf. Der resultierende Rauswurf lässt ihm keine Wahl, als verwirrt nach Hause zu fahren.
  • Kapitel 3: Der rote Himmel und die steinerne Stadt
    • Jules erwacht auf steinernem Boden unter einem wolken- und sonnenlosen, diffus rot schimmernden Himmel. Bei Untersuchung seiner Umgebung findet er eine rätselhafte kristallblaue Kugel und einen Koffer, der neben Proviant auch eine Karte und einen Kompass enthält. Er macht sich auf den Weg zu dem im Norden eingezeichneten Turm.
    • Unterwegs entdeckt er im Ödland Büsche aus dürrem Holz, nur aus Knochen bestehende Tiere, und schließlich einen Fluss von gelbem Wasser. Letzteren überquert er mithilfe von Elementgranaten und nähert sich weiter den dahinterliegenden Bergen.
    • Dort angekommen findet er einen Pfad, dem er nach oben folgt und so direkt vor der Höhle eines knöchernen Bären landet. Im Kampf mit der Kreatur rettet er sich durch einen Felsspalt und schafft es so zur gesuchten Nordseite des Gebirges.
    • Wenige Schritte später wird der Turm sichtbar, und um ihn ein verstörender Anblick: Eine steinerne Stadt, bevölkert von einer Vielzahl des Todes.
  • Kapitel 4: Die Begegnung und die Halle Nicolai
    • Während Jules versucht, sich mit der Realität vor seinen Augen zurechtzufinden, wird er selbst von einem hinter ihm erschienenen Tod gefunden. Dieser Schatten jedoch spricht in keineswegs ominösen Worten, bezeichnet Jules als "Erzeuger" und sich selbst als "Tod Ernst".
    • Im Gespräch mit Ernst erfährt Jules die Namen der Insel Îzirakot und der Stadt Kotîzira Zakrâkut, wo er sich befindet. Anschließend wird er durch eine in der Felswand verborgene Tür eine lange Treppe hinabgeführt. Diese mündet in einen scheinbar mitsamt seiner Möbel direkt aus dem Berg gehauenen Raum, die sogenannte Halle Nicolai.
    • Hier werden weitere Aspekte der Lage beleuchtet - die Menschen abgeneigte Einstellung der Stadt Kotîzira und ihres Verwalters, der von Jules verübte Mord an einem der Tode und dessen Folgen, die Kreise der Pâhikâz und die drei Wanderer, die in der Vergangenheit die Halle Nicolai besuchten. Jules erfährt, dass Kates Seele sich im Turm befindet und auf ihre Verarbeitung als Energiequelle wartet, und Ernst hat einen Plan, um sie von dort zu entwenden. Während er für Vorbereitungen verschwindet, bleibt Jules allein zurück, um sich in der Halle umzusehen.
    • Hinter einer Tür entdeckt er einen künstlichen Garten, in dem unter sonniger Beleuchtung essbare Früchte wachsen. Hinter einer anderen eine Bibliothek, die auch Botschaften des mysteriösen ersten Wanderers und des dritten Wanderers - tatsächlich Kates verstorbener Vater - enthält. Beides ist gekennzeichnet durch Apparaturen aus einem roten Material, ähnlich dem Himmel draußen. Von Ernst erfährt er nach dessen Rückkehr, dass es sich um selbst entworfene, aus der Energie der verarbeiteten Seelen gespeiste Geräte handelt.
    • Ernst führt Jules nun wieder hinaus auf den Felsvorsprung und unterweist ihn dort in der besseren Kontrolle seiner Seele. Dann schließlich erklärt er, wie Jules in den fernen Turm kommen soll: Indem er seine Seele in dessen Wand verankert und sich quasi durchs Fenster katapultiert.
  • Kapitel 5: Der Exkurs und die Kreatur
    • Unter der Führung von John Greene reist die Klasse Marco Polo an der Nordlinde vorbei zu den Tunneln, in denen als Einstieg in die Entdeckerausbildung Unwirkliche zu eliminieren sind. Der blinde Nikos Hosioiades erlegt am Eingang das erste Ungeheuer, dann teilen die Schüler sich auf.
    • Während sie entlang unterschiedlicher Wege mit ihren jeweiligen spezialisierten Elenenten Unwirkliche erlegen, trifft Annie zufällig erneut mit Martin zusammen. Gemeinsam erreichen sie den Raum am Ende der Gänge, wo bereits der Lehrer und einige Mitschüler warten.
    • Der weitere Verlauf wird unterbrochen durch das Auftauchen einer mit Augen übersähten Pyramide, die das Gestein der Höhle zu Armen und Tentakeln formt, um die Magier anzugreifen.
    • Greene sammelt die Schüler um sich und lässt sie Gegenwehr leisten, während er die Gelegenheit nutzt, sich ein Bild von ihren magischen Fähigkeiten zu machen. Als die Angriffe nicht ablassen, nutzt er selbst eine Kombination von zwei Symbolen, um die gesamte Klasse durch die Höhlendecke hindurch ans sichere Tageslicht zu befördern. Auf die Frage, was es mit der Kreatur auf sich hatte, kann er nur eines feststellen: Es handelte sich offenbar um einen noch nie beobachteten Gott.
  • Ein Bericht
    • An der St Germain Akademie erhält Direktor Benjamin Marquis einen Bericht über den Vorfall im den Tunneln sowie dessen weitere Untersuchung.
  • Kapitel 6: Das Mädchen und die alte Frau
    • In seiner Wohnung zerbricht Kurt Hartfeld sich den Kopf über die vielen Rätsel im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall. Mangels Fortschritt entscheidet er sich, die Umgebung zu wechseln.
    • Weiteres Nachdenken in der Buchhandlung Ideenwelt fördert tatsächlich scheinbar hilfreiche Erkenntnisse zutage. Mit frischem Elan bricht er zu Nachforschungen auf, wird aber auf dem Parkplatz von einem seltsamen Mädchen abgepasst.
    • Die Tarnung der Fremden als verirrte Touristin durchschaut der Detektiv, woraufhin sie sich als Emily Conroy von der Magischen Gesellschaft zu erkennen gibt, die gekommen ist, um seine Erinnerungen zu löschen. Diese Bedrohung wehrt er durch einen gezielten Kopfstoß ab.
    • Hartfeld ergreift im Auto die Flucht und begibt sich, nun da einige Dinge in klarerem Licht erscheinen, zurück an den Tatort. Auf der Suche nach einem Weg ins Haus wird er wiederum von der greisen Nachbarin Brigitta Höllmann bemerkt, die ebenfalls neugierig ist und ihn zu sich einlädt.
    • Bei Frau Höllmann tauschen sie Informationen aus - sie über ihre Wahrnehmung der Ereignisse der letzten Nacht, er über Jules' Herkunft und wie dieser durch den Kaiser zum Market verführt wurde. Schließlich zeigt die alte Dame ihm einen Zugang zu aus ihrer Familiengeschichte stammenden Tunneln, die unterhalb der gesamten Siedlung verlaufen, und schickt ihn mit einem von ihrem Mann hinterlassenen Satz Sprengstoff los, um auf diesen Weg ins Eisner-Anwesen einzudringen.
    • Der Plan geht auf: Nach einer Explosion betritt Hartfeld einen abgeschlossenen Kellerraum, in dem er zu seinem Schock einen Totenkopf vorfindet. Der morbide Drang, diesen zu berühren, beschert dem Detektiv das Verschwinden in einem farbenfrohen Lichtblitz.
    • Anderswo in der Stadt tritt eine erschütterte wie empörte Emily Conroy in Kontakt mit ihrem Kollegen Erik Gribov, um den Stand der Vertuschungsaktion zu besprechen.
  • Ein Gedankenstrom
    • Eine körperlose Seele sinniert innerlich über die Natur ihrer gegenwärtigen Existenz und die Dinge, die sie im Rückblick bereut.
  • Kapitel 7: Der graue Turm und der schwarze Engel
    • Nach tagelangem Training und penibler Vorbereitung in der Halle Nicolai ist der Vorabend des großen Einsatzes gekommen. Jules und Tod Ernst klären noch einmal das Vorgehen ab.
    • Zehn Stunden später steht Jules auf dem Felsvorsprung vor der Halle dem Turm gegenüber. Auf das Signal des Feuerwerkes, das Ernst als Ablenkung benutzt, schwingt er sich mit seiner im Turm verankerten Seele über die Stadt hinweg und schafft es trotz einer nicht ganz korrekten Flugbahn, durch das richtige Fenster einzusteigen. Nachdem er die wider Erwarten im nächsthöheren stockwerk anwesenden Pâhikâz mit einer Elementgranata abgelenkt hat, schnappt er sich den vorab von Ernst markierten Seelenkäfig und begibt sich eilig nach unten.
    • Als er am Boden den Turm verlässt, erwartet ihn nicht Tod Ernst, sondern ein Ring unnatürlicher Steinmauern, die seinen Weg versperren. Durch eine davon tritt plötzlich Ernst, flankiert von zwei weiteren Schatten mit blauen und violetten Augen. Die drei sprechen in einer fremden Sprache miteinander und Jules versucht, die Gelegenheit zur Flucht zu nutzen, wird aber von explodierenden Mauern aufgehalten und zu Boden geworfen. Nach weiteren unverständlichen Worten ziehen die zwei Fremden sich zurück.
    • Nun gibt Ernst sich als Mitglied des 7. Kreises zu erkennen, dem aufgetragen wurde, Jules gefangenzunehmen. Aus seinem Körper entspringen gewaltige kristallblaue Flügel, die das Areal überdachen und beginnen federförmige Projektile abzufeuern, die als der Seele gleichwertiges Material selbst mit dieser nicht ohne extrem schmerzhaften Schaden aufgehalten werden können.
    • Jules weicht dem nach und nach anwachsenden Regen aus Federn aus, versucht sie mit Elementgranaten abzuwehren und sucht Schutz in Gebäuden. Als die überall verteilten Projektile jedoch explodieren, ist er gezwungen, sich in den freien Himmel zu retten, wo er wiederum von der nächsten Welle frischer Geschosse erfasst wird. Sich auf dem Boden windend starter er einen letzten Versuch, mit Kates Seele in der Hand und unter Einsatz seiner eigenen abwärts durch das Gestein zu fliehen, wird aber von einer tiefer liegenden kristallblauen Schicht aufgehalten, bevor auch die Federn von oben ihn einholen.
  • Eine letzte Wendung
    • Als Jules' Bewusstsein zurückkehrt, befindet er sich mit versorgten Wunden in einem verschlossenen Raum mit kristallblauen Wänden. Ernst tritt ein und gibt sich abermals als Verbündeter, der tatsächlich sogar den gesuchten Seelenkäfig mitgebracht hat. Trotz berechtigtem Misstrauen nimmt Jules seine Hilfe an.
    • Der Tod führt ihn durch die Schimmernde Stadt unter Kotîzira in einen anderen Raum, wo ein Artefakt wartet, das einst der erste Wanderer zur Flucht aus dieser Welt nutzte. Nach einem letzten Dank an Ernst berührt Jules dieses und entkommt so zusammen mit Kates Seele.

Teil 2 (9 Tage)

  • 9 Tage
    • 9 Tage liegen zwischen dem 12. Oktober, als Jules die Halle Nicolai erreichte, und dem 21., an dem er sie wieder verließ. Auch andere Geschichten schritten in dieser Zeit voran, und an einem noch ungesehenen Ort schmiedete eine noch ungesehene Person Rachepläne ...
  • Tag 0/9 [Verfolger]
    • Durch das Verschwinden des mit einem Peilsender versehenen Hartfeld auf den Plan gerufen, trifft der Kaiser samt Gefolge in Frau Höllmanns Haus ein. Auf den Spuren des Detektivs dringt er schnell in den Geheimraum vor, wo sich überraschend ein Totenkopf findet, auf den der junge Sekretär Ulrich verdächtig reagiert.
    • Dessen Identität wird nun entlarvt als Eduard Sinding, ein Spion einer Organisation, derer sich selbst der Market nur schemenhaft bewusst ist. Seine Festnahme scheitert jedoch, als er es schafft, in Kontakt mit dem Totenkopf zu kommen und so schlagartig zu verschwinden.
    • Nach einem vergeblichen Versuch, den völlig unbeweglichen Schädel ohne direkte Berührung mitzunehmen, ziehen der Kaiser und Steve sich vorerst zurück, während der andere Leibwächter Tony als Wachmann bei Frau Höllmann verbleibt.
    • Als die alte Dame sich frustriert anschickt, den Rest des Tages einfach zu verschlafen, erscheint im Haus noch Emily Conroy und nutzt auf Elektrizität basierende Magie, um erst Tony auszuschalten und dann Frau Höllmann ihrer Erinnerung an die jüngsten Ereignisse beraubt zu Bett gehen zu lassen. Anschließend macht sie sich aus den Erinnerungen des bewustlossen Leibwächters ein Bild von der Situation, löscht selbige, und lässt sich von Erik Gribov per Teleportation in den Raum unter Katharina Eisners Haus bringen. Der dort gefundene Totenkopf entpuppt sich als Eingangsartefakt nach Wozrakit und wird von der Magischen Gesellschaft in Gewahrsahm genommen.
    • Währenddessen erscheint Eduard Sinding in jener hinter dem Artefakt liegenden Welt und trifft dort auf Hartfeld. Nachdem der vermeintliche Sekretär sich selbst als Magier und den Ort als Imaginärwelt offenbart hat, brechen die beiden auf der Suche nach einem weiteren Artefakt in Richtung der fernen Berge auf.
  • Tag 1/9 [Abenteuer]
    • Kurz nach Mitternacht erwacht an der St Germain Akademie Annie Thomson - in ihrer zweiten, nächtlich aktiven Persönlichkeit, die auf das tagsüber von "Annie" erlebte zurückblickt. Auf der Suche nach dem Gott der Unwirklichen schleicht sie sich am Portier vorbei aus der Akademie, kämpft sich durch die spärlichen Überreste von Unwirklichen in den Tunneln, und erreicht die innere Kammer.
    • Dort findet sie jedoch keine steinerne Pyramide, sondern eine Gruppe von Magiern inklusive John Greene, die offenbar ebenfalls den Vorfall untersuchen. Enttäuscht, aber unbemerkt, zieht Annie sich zurück.
    • In Güldenband ist der Kaiser im Begriff, die nächtliche Bergung des sturen Schädels einzuleiten, wird aber durch plötzliches Verschwinden der Daten aus dem sicheren System des Market aufgehalten. Gleich darauf fallen auch seine Erinnerungen der ins Büro eingedrungen Emily Conroy zum Opfer, die nun nach endlich abgeschlossener Verschleierung mit Erik Gribov die Heimreise antritt.
    • Hartfeld erfährt auf dem Weg durch die Einöde Wozrakits von der Existenz des 4. Kosmos, bevor er und Eduard durch einen Fluss aus gelbem Wasser aufgehalten werden, an dessen Ufer sie auch mögliche Hinweise auf Jules' Abwesenheit finden. Nach ausgiebiger Diskussion der mit den Pâhikâz verbundenen Risiken beschließen sie, vorbei an deren Stadt flussaufwärts zu reisen, womit ihre Route sich unwissentlich von der des Leibwächters trennt.
  • Tag 2/9 [Geplauder]
    • Beim gemeinsamen Mittagessen im Innenhof der St Germain Akademie unterhalten die Schülerinnen und Schüler über alltägliches. Shin Koteiji überrascht mit der Enthüllung, dass er eine feste Freundin in seiner Heimat hat.
    • Hartfeld und Eduard erreichen auf ihrer Reise entlang des gelben Flusses einen Wasserfall, der von einer Klippe stürzt. Diese erklimmen sie mithilfe von durch Eduards Magie geschaffenen Stufen.
    • Zurück an der Akademie wird Annie im Gespräch mit Jun und Wei Gao auf die Mitarbeiter der Akademie aufmerksam, die sich gemeinsam mit einem Fremden zu Tisch setzen. Die Überlegung, ob das eine tiefere Bedeutung hat, kommt zu keinem klaren Ergebnis.
    • In Wozrakit schlagen die beiden inzwischen am Ufer angekommenen ihr Nachtlager auf. Eduard hadert mit der Frage, wie er trotz seiner zuvor selbst ausgesprochenen Warnung vorschlagen kann, doch auf der anderen Seite des Flusses weiterzusuchen, ohne offensichtlich zu machen, dass auch er weitgehend im Dunkeln tappt. Zu seiner Rettung äußert Hartfeld selbst die gleiche Idee, da Jules auf dieser Seite nicht zu finden war, und nachdem er sich so "überreden" lässt, steht der weitere Kurs fest.
    • Anderswo unter dem roten Himmel plündert eine seltene fliegende Skelettelster ein glänzendes Kästchen aus einem Felsspalt ...
  • Tag 3/9 [Zeitvertreib]
    • Im Nachtlager am steinernen Ufer wird Hartfeld durch Hunger und generelle Verzweiflung der Schlaf geraubt. Im Gespräch mit dem ebenfalls wachliegenden Eduard erfährt er vom sechsten Sinn, der Artefakte orten kann, doch die relativ geringe Reichweite trägt nur zu seinem Unbehagen bei. Was ihn andererseits auf positive Gedanken bringt, ist die Gewissheit, wenigstens nicht allein unterwegs zu sein.
    • In einem Aufenthaltsraum der Akademie vergnügt sich eine unübliche Gruppe aus Shin Koteiji, Wei Gao, Laura Sinding und Nikos Hosioiades mit einer Partie des klassischen Brettspiels Weltenraub.
    • In der Halle Nicolai ist Jules schwer damit beschäftigt, die richtige Nutzung seiner Seele für die kommende Herausforderung auszuarbeiten und zu üben. Er wird unterbrochen von Tod Ernst, der begeistert von der Sichtung eines fliegenden Vogels berichtet.
  • Tag 4/9 [Fortschritt]
    • Auf ihrer Reise entlang des gelben Meeres erreichen Hartfeld und Eduard einen dichten Wald. Kurz nach dessen Betreten wird der Detektiv von einem wütigen Skelett-Eichhörnchen angefallen, kommt vom Weg ab, kollidiert dabei mit einer Skelettelster samt Nest, und kommt so in Besitz eines Handys, das aller Wahrscheinlichkeit Jules gehört. Damit ist der Verdacht erregt, dass er tatsächlich in der Nähe sein könnte.
    • Die Lehrer Greene und Peruzzi unterhalten sich an der Akademie bei einer Pause von ihren sonntäglichen Arbeiten über die Aktivitäten der Schüler und das Rätsel um den "Gott der Unwirklichen".
    • Direktor Marquis liest mehrere Berichte über die nächtlichen Nachforschungen in den Tunneln und bekommt außerdem die Nachricht, dass die Verschleierung im 1. Kosmos abgeschlossen ist und die beiden nicht auffindbaren Personen wohl in Wozrakit gelandet sind. Dennoch befürchtet er weiterhin, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist.
    • Eine nun nestlose Skelettelster fliegt am Ufer von Îzirakot entlang und hört dabei, wenn auch nicht sinnerfassend, wie ein Mann schockiert auf einen Fund eines anderen reagiert.
  • Tag 5/9 [Transportmittel]
    • Auf dem am Vortag von Hartfeld entdeckten, am Ufer verankerten Boot diskutiert er mit Eduard die Lage, nun gestärkt durch den im Gefährt inkludierten Proviant. Eduard befragt ihn zur mysteriösen Emily Conroy und stellt die Hypothese auf, dass hier eine zur Magischen Gesellschaft gehörende "Fraktion X" am Werk ist.
    • An Bord der First Alian Railway im 4. Kosmos ist einstweilen Milly zusammen mit Runar Hymirsson unterwegs. Ihre Versuche, den maskierten Mann zu enttarnen, bleiben von wenig Erfolg gekrönt.
    • Eduard weitet seine Vermutung aus und folgert, dass das Boot anhand seiner Beschaffenheit wohl ebenfalls von Angehörigen der Magischen Gesellschaft stammt. Der Vorschlag, es deshalb in die Suche nach einem Artefakt einzuschließen und die Insel vorerst zu verlassen stößt bei Hartfeld auf Ablehnung, ist doch Jules immer noch irgendwo hier verschollen, aber er lässt sich schließlich überreden.
    • Liz Kelly demonstriert mittags ihren Mitschülern an der St Germain Akademie einen technologisch fortschrittlichen, magiebetriebenen "Sonnenschirm". Am Rande des Ereignisses berichtet Jun Gao seinem Bruder über vermeintliche geisterhafte Aktivitäten an der Akademie, wird jedoch von Nikos aufgeklärt, dass dahinter wohl eine magisch erzeugte Stimme steckt.
    • In Wozrakit hat sich das Boot inzwischen in Bewegung gesetzt, mit rasantem Tempo und scheinbar automatischer Steuerung. Hartfeld erfährt durch das Erscheinen einer Himmelssäule über dem Horizont von der wahren Natur des hiesigen Himmels als feste Decke, bevor die Aufmerksamkeit auf einen knöchernen Wal wechselt, der aus dem Ozean springt und sogleich von einem aus selbigem emporsteigenden Drachen erbeutet wird.
  • Tag 6/9 [Entscheidung]
    • In einem Vorort Güldenbands sind Wilfried und Dietlinde Huber zunehmend besorgt, nun da nach ihrem Sohn Julius auch der nach diesem suchende Privatdetektiv Hartfeld verschwunden ist. Sie beschließen, die Sache am nächsten Tag selbst in die Hand zu nehmen.
    • Die Bootsfahrt von Hartfeld und Eduard nimmt ihr Ende, als sie ein Ufer erreichen und dort eine Reihe verlassener Gebäude vorfinden, die an einen Stützpunkt der Magischen Gesellschaft erinnern, inklusive eines Ausgangsartefaktes. Die Untersuchung der mit Gerätschaften aus rotem Erz versehenen Innenräume gibt wenig Aufschluss darüber, wer hier wohnt.
    • Eduard reagiert auf ein Warnsignal des sechsten Sinns, kurz bevor auch Hartfeld es wahrnimmt, und aus einem Versteck beobachten sie, wie plötzlich eine Gruppe von Pâhikâz am vermeintlichen Ausgangsartefakt erscheint. Damit stellt dieses sich als bloße Transportvorrichtung der Einheimischen heraus und die gerade gefundene Hoffnung schwindet, auch wenn vorerst eine sichere Flucht zum Boot gelingt. Hartfeld beginnt, gewisse Annahmen zu hinterfragen.
    • Am Ufer von Îzirakot ist Tod Ernst verwundert über den Verbleib seines Bootes, macht sich aber sogleich daran, einen Ersatz für Jules' Flucht bereitzustellen.
    • Stunden später traf Kurt Hartfeld eine folgenschwere Entscheidung.
  • Tag 7/9 [Offenbarung]
    • Als Eduard nach kurzem Schlaf erwacht, merkt er mit Schrecken, dass Hartfeld aus dem Nachtlager verschwunden ist. Sofort vermutet er, dass der Detektiv in Hoffnung auf Hilfe durch die Pâhikâz zurück zum rätselhaften Stützpunkt unterwegs ist, und nimmt eilig die Verfolgung auf, um vielleicht noch das schlimmste zu verhindern.
    • Jules' Eltern kommen in Güldenband an und suchen als erste Station Hartfelds Wohnung auf. Dort ist er nicht anzutreffen, und auch der im selben Haus wohnhafte Gerhard Simovic gibt an, ihn seit Tagen nicht gesehen zu haben.
    • Trotz Eduards Eile holt er Hartfeld erst am Stützpunkt selbst ein. Gerade, als er ihn in einem der Gebäude wegen seiner törichten Entscheidung konfrontiert, erscheinen außen drei Pâhikâz, denen die Menschen diesmal nicht entgehen. Doch anstatt tödlicher Gefahr entwickelt die Situation sich zu einem freundlichen Gespräch zwischen ihnen und Hartfeld, der offenbar schon Bekanntschaft mit ihnen gemacht hat. Darüber hinaus haben sie auch noch frisches Obst und Gemüse mitgebracht.
    • Zu Eduards Erstaunen stellen die Wesen sich als Mitglieder des 5., 3. und 2. Kreises vor und sprechen mit Ehrfurcht von sowohl den menschlichen "Erzeugern" als auch von den Himmelssäulen, was der Magischen Gesellschaft bisher unbekannte Aspekte der Kultur Wozrakits zeigt. Auf Nachfrage erzählen sie von ihrer Stadt Namakârôn Zîrkauz, in der auch die Quelle des Essens, der Garten Nicolai, zu finden ist. Gerne sind sie bereit, die Menschen dorthin zu bringen, es wird jedoch ein längerer Fußmarsch.

Teil 3

Teil 4

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