Martin Arouet: Unterschied zwischen den Versionen

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Wie für im [[1. Kosmos]] aufwachsende Kinder der Magischen Gesellschaft üblich, war ein zentraler Punkt von Martins Erziehung die Wichtigkeit der Geheimhaltung, insbesondere im Bezug auf die magischen Fähigkeiten, die er sich aneignete. Diesem Zweck diente auch die Unterbringung im [[Katholische Kirche|katholisch]] geführten Internat, wo jegliche Vorfälle scheinbarer Zauberei einen sofortigen, insbesondere für die direkt an der Schule tätige Valerie unübersehbaren Aufschrei zur Folge haben würden, ohne darüber hinaus groß Aufmerksamkeit zu erregen. Die Maßnahme fruchtete und Martin ging mit der gebotenen Vorsicht vor, fühlte sich jedoch durch dieses Umfeld auch sehr eingeengt.
Wie für im [[1. Kosmos]] aufwachsende Kinder der Magischen Gesellschaft üblich, war ein zentraler Punkt von Martins Erziehung die Wichtigkeit der Geheimhaltung, insbesondere im Bezug auf die magischen Fähigkeiten, die er sich aneignete. Diesem Zweck diente auch die Unterbringung im [[Katholische Kirche|katholisch]] geführten Internat, wo jegliche Vorfälle scheinbarer Zauberei einen sofortigen, insbesondere für die direkt an der Schule tätige Valerie unübersehbaren Aufschrei zur Folge haben würden, ohne darüber hinaus groß Aufmerksamkeit zu erregen. Die Maßnahme fruchtete und Martin ging mit der gebotenen Vorsicht vor, fühlte sich jedoch durch dieses Umfeld auch sehr eingeengt.


Zu dieser Zeit begann sich quasi als Ausgleich seine Japanophilie zu entwickeln, angesät durch den früheren Genuss von ins heimische Fernsehen übernommen Kindersendungen wie [[Cutie Uniform]] und gefördert durch die an der Schule etablierte Anime-Fangemeinschaft. Die Familie duldete dieses eigenwillige Hobby weitgehend, wobei Vater Bernard dafür Sorge trug, dass dem blühenden Interesse seines Sohnes auch japanischen Kunstformen außerhalb der modernen Populärkultur zugeführt wurden. Auch diese verfolgte er mit großer Motivation und eignete sich so sprachliche, handwerkliche und sportliche Kenntnisse zu seinem Lieblingsland an. Ein Wunsch, der ihm jedoch verwehrt wurde, war, sein aus der mütterlichen Linie geerbtes hellblondes Haar schwarz zu färben.
Zu dieser Zeit begann sich quasi als Ausgleich seine Japanophilie zu entwickeln, angesät durch den früheren Genuss von ins heimische Fernsehen übernommen Kindersendungen wie [[Cutie Uniform]] und gefördert durch die an der Schule etablierte Anime-Fangemeinschaft. Die Familie duldete dieses eigenwillige Hobby weitgehend, wobei Vater Bernard dafür Sorge trug, dass dem blühenden Interesse seines Sohnes auch japanischen Kunstformen außerhalb der modernen Populärkultur zugeführt wurden. Auch diese verfolgte er mit großer Motivation und eignete sich so sprachliche, handwerkliche und sportliche Kenntnisse aus seinem Lieblingsland an. Ein Wunsch, der ihm jedoch verwehrt wurde, war, sein aus der mütterlichen Linie geerbtes hellblondes Haar schwarz zu färben.


=== St Germain Akademie für Magie ===
=== St Germain Akademie für Magie ===
Aus Interesse an der Entdeckertätigkeit und dank seiner soliden Fähigkeiten in Magie bewarb Martin sich erfolgreich für die Ausbildung in der Klasse Marco Polo der St Germain Akademie im [[4. Kosmos]], den er über das in [[Philadelphia]] lagernde [[Eingangsartefakt]] erreichte. Schon dort traf er auf seine zukünftige Klassenkameradin und Zimmernachbarin [[Annie Thomson]], schenkte ihr aber im Rausch des Abenteuers keine allzu große Beachtung.


== Fähigkeiten ==
== Fähigkeiten ==

Version vom 1. Oktober 2026, 14:11 Uhr

Martin Arouet (* 29. Februar 1992) ist ein Entdecker in Ausbildung an der St Germain Akademie der Magischen Gesellschaft.

Persönlichkeit

Martin ist ein eigenwilliger, selbstbewusster und handlungsfreudiger junger Mann, dessen viele positive Eigenschaften dennoch meist von seiner überschwänglichen Liebe zu japanischer Kultur in den Schatten gestellt werden. Als enthusiastischer Konsument aller fernöstlichen Medien von Anime bis Yose-Theater beglückt er sein Umfeld nicht nur häufig und ungefragt mit seinen Eindrücken daraus, sondern scheint die Welt von Grund auf durch eine dementsprechend speziell geprägte Linse zu betrachten, was es den meisten schwer macht, seinen Gedankengängen zu folgen.

Trotz solcher Kommunikationsbarrieren ist Martin durchaus imstande, Situationen korrekt einzuschätzen und mit anderen effektiv zu kooperieren. Generell kann man sich darauf verlassen, dass er das Richtige tut und gleichzeitig viel Unsinn schwafelt.

Geschichte

Kindheit

Martin wurde in Paris geboren und verbrachte dort den überwiegenden Teil seiner frühen Kindheit. Seine Eltern waren Bernard Arouet, der in der Magischen Gesellschaft als Forscher mit Neigung zum Entdeckertum tätig war, und die in dieser Generation in die Gesellschaft eingeheiratete Sportlehrerin Valerie Arouet. Mit Beginn der Magieausbildung im Alter von zehn Jahren übersiedelte er mit seinem Vater in den Zweitwohnsitz der Familie nahe Lyon, besuchte jedoch auch unter Aufsicht der dort beschäftigten Mutter ein Internat in Paris.

Wie für im 1. Kosmos aufwachsende Kinder der Magischen Gesellschaft üblich, war ein zentraler Punkt von Martins Erziehung die Wichtigkeit der Geheimhaltung, insbesondere im Bezug auf die magischen Fähigkeiten, die er sich aneignete. Diesem Zweck diente auch die Unterbringung im katholisch geführten Internat, wo jegliche Vorfälle scheinbarer Zauberei einen sofortigen, insbesondere für die direkt an der Schule tätige Valerie unübersehbaren Aufschrei zur Folge haben würden, ohne darüber hinaus groß Aufmerksamkeit zu erregen. Die Maßnahme fruchtete und Martin ging mit der gebotenen Vorsicht vor, fühlte sich jedoch durch dieses Umfeld auch sehr eingeengt.

Zu dieser Zeit begann sich quasi als Ausgleich seine Japanophilie zu entwickeln, angesät durch den früheren Genuss von ins heimische Fernsehen übernommen Kindersendungen wie Cutie Uniform und gefördert durch die an der Schule etablierte Anime-Fangemeinschaft. Die Familie duldete dieses eigenwillige Hobby weitgehend, wobei Vater Bernard dafür Sorge trug, dass dem blühenden Interesse seines Sohnes auch japanischen Kunstformen außerhalb der modernen Populärkultur zugeführt wurden. Auch diese verfolgte er mit großer Motivation und eignete sich so sprachliche, handwerkliche und sportliche Kenntnisse aus seinem Lieblingsland an. Ein Wunsch, der ihm jedoch verwehrt wurde, war, sein aus der mütterlichen Linie geerbtes hellblondes Haar schwarz zu färben.

St Germain Akademie für Magie

Aus Interesse an der Entdeckertätigkeit und dank seiner soliden Fähigkeiten in Magie bewarb Martin sich erfolgreich für die Ausbildung in der Klasse Marco Polo der St Germain Akademie im 4. Kosmos, den er über das in Philadelphia lagernde Eingangsartefakt erreichte. Schon dort traf er auf seine zukünftige Klassenkameradin und Zimmernachbarin Annie Thomson, schenkte ihr aber im Rausch des Abenteuers keine allzu große Beachtung.

Fähigkeiten

Martin ist ein sechselementarer Magier mit Spezialisierung auf das Element Wasser. Wie in etablierten Familien üblich erfolgte seine Ausbildung mithilfe vererbter magischer Werkzeuge, jedoch bewies er dabei ein unübliches Talent im Umgang mit selbst improvisierten Werkzeugen und setzte im Verlauf der Zeit vermehrt solche ein - zum Beispiel das Wasserschwert Aranami, das durch Drehung des Verschlusses einer speziell präparierten Plastikflasche erzeugt wird.

Während seine reine Körperkraft für einen Entdecker eher gering ausfällt, verfügt er über gute Koordination sowie eine überraschende Breite an Kenntnissen in bewaffneten und unbewaffneten Kampfkünsten (seinen Interessen entsprechend größtenteils orientalischer Herkunft), die er gekonnt mit Magie kombiniert.