Eliheim/Mezamelu: Unterschied zwischen den Versionen
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| (29 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
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|Noch | |Noch | ||
|Gegensatz | |Gegensatz | ||
| | |Dual ''neg'' wird auch als generelle, undekkinierte Negationsvorsilbe verwendet | ||
|- | |- | ||
|Rizah | |Rizah | ||
| Zeile 165: | Zeile 165: | ||
| | | | ||
|- | |- | ||
|Shel'hi | |||
|Shel'ha | |||
|Shel'ho | |||
|Shel'hu | |||
|Mensch | |||
|wtl. "(Zu)hörende" | |||
|- | |||
|Lasukam'hi | |||
|Lasukam'ha | |||
|Lasukam'ho | |||
|Lasukam'hu | |||
|(Biologisches) Lebewesen | |||
|wtl. "Vermehrende" | |||
|- | |||
|Rok | |||
|Rek | |||
|Reks | |||
|Roks | |||
|Drache, Reptil, Echse, Schlange | |||
|Grober Überbegriff für den Körperbau der physischen Form der Elotev | |||
|} | |} | ||
| Zeile 343: | Zeile 363: | ||
|wieder, wiederholt | |wieder, wiederholt | ||
|In Anlehnung an das Zahlwort ''abashi'' ("zweites") | |In Anlehnung an das Zahlwort ''abashi'' ("zweites") | ||
|- | |||
|kamur | |||
|kamer | |||
|kamir | |||
|kamus | |||
|groß | |||
| | |||
|- | |||
|mol | |||
|mil | |||
|milb | |||
|molb | |||
|klein | |||
| | |||
|- | |||
|kura | |||
|kuran | |||
|kuron | |||
|kura | |||
|lang | |||
| | |||
|- | |||
|loz | |||
|loza | |||
|lozo | |||
|lozu | |||
|kurz | |||
| | |||
|} | |} | ||
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|} | |} | ||
Weitere Zahlen werden gebildet durch additiv interpretierte Abfolgen der | Weitere Zahlen werden gebildet durch additiv interpretierte Abfolgen der 17 Grundworte, gegebenenfalls modifiziert durch multiplikative, selten auch partitive, Zusätze. Beispiel: 58 = (3*16)+10 = ''gila-eb tor''; 256 = (16*16) = ''eba-eb'', 257,25 = (16*16) + 1 + 1/4 = ''eba-eb lif abor(-lif).'' | ||
==== Unbestimmte Zahlworte ==== | |||
{| class="wikitable sortable" | |||
|'''Menge''' | |||
|'''Kardinal''' | |||
|'''Ordinal''' | |||
|'''Multiplikativ''' | |||
|'''Partitiv''' | |||
|'''Anmerkung''' | |||
|- | |||
|keine | |||
|nem | |||
|neshim | |||
|nema | |||
|anem | |||
|Kurzform von ''neg-ham'' ("nicht-manche") | |||
|- | |||
|wenige | |||
|bilam | |||
|bilashim | |||
|bilama | |||
|abilam | |||
| | |||
|- | |||
|manche | |||
|ham | |||
|hashim | |||
|hama | |||
|aham | |||
|bezeichnet eine unbestimmte Anzahl größer 0 | |||
|- | |||
|viele | |||
|sukam | |||
|sukashim | |||
|sukama | |||
|asukam | |||
| | |||
|- | |||
|alle | |||
|kaim | |||
|kaishim | |||
|kaima | |||
|akaim | |||
| | |||
|} | |||
=== Präpositionen === | === Präpositionen === | ||
| Zeile 565: | Zeile 658: | ||
| -nech | | -nech | ||
| -noch | | -noch | ||
|- | |||
| -rok | |||
| -rek | |||
| -reks | |||
| -roks | |||
|- | |- | ||
| -ta | | -ta | ||
| Zeile 590: | Zeile 688: | ||
| -zosh | | -zosh | ||
| -zush | | -zush | ||
|- | |||
| -mol | |||
| -mil | |||
| -milb | |||
| -molb | |||
|- | |||
| -mur | |||
| -mer | |||
| -mir | |||
| -mus | |||
|- | |||
| -z(i) | |||
| -za | |||
| -zo | |||
| -zu | |||
|- | |||
| -h(i) | |||
| -ha | |||
| -ho | |||
| -hu | |||
|} | |} | ||
=== Besitz und Zugehörigkeit === | === Besitz und Zugehörigkeit === | ||
Diverse simple hierarchische Relationen zwischen zwei oder mehr Nomen werden angezeigt, indem die beiden Worte einfach verkettet werden. Die Hierarchie verläuft dabei | Diverse simple hierarchische Relationen zwischen zwei oder mehr Nomen werden angezeigt, indem die beiden Worte einfach verkettet werden. Die Hierarchie verläuft dabei ansteigend von links nach rechts. So bedeutet beispielsweise ''Mezamelu'' "Worte der Avatare" und ''Elotev'' "(vier) Avatare der Natur", und folglich ''Mezamelotev'' "Worte der (vier) Avatare der Natur". | ||
Jedoch beinhalten bereits diese Beispiele Zusammenhänge, die vom bloßen Besitz abweichen. So sind die "Worte" etwas, das von den "Avataren" produziert und benutzt wird, die "Natur" aber etwas, das durch die "Avatare" verkörpert wird. Gesprochenes Mezamelu unterscheidet nicht zwischen diesen Nuancen, im hörbaren Mezamelu werden sie aber durch eigene Klangvariationen an der Grenze zwischen zwei Begriffen angezeigt. Insgesamt kennt Mezamelu folgende Beziehungen, die auf diese Weise ausgedrückt werden: | Jedoch beinhalten bereits diese Beispiele Zusammenhänge, die vom bloßen Besitz abweichen. So sind die "Worte" etwas, das von den "Avataren" produziert und benutzt wird, die "Natur" aber etwas, das durch die "Avatare" verkörpert wird. Gesprochenes Mezamelu unterscheidet nicht zwischen diesen Nuancen, im hörbaren Mezamelu werden sie aber durch eigene Klangvariationen an der Grenze zwischen zwei Begriffen angezeigt. Insgesamt kennt Mezamelu folgende Beziehungen, die auf diese Weise ausgedrückt werden: | ||
| Zeile 623: | Zeile 741: | ||
| A bezieht sich (abstrakt) auf B | | A bezieht sich (abstrakt) auf B | ||
| Kurzer Nachhall von A, während B schon gesprochen wird | | Kurzer Nachhall von A, während B schon gesprochen wird | ||
| | | Nog~Maiga ("Gegenteil von Wasser"; Trockenheit, äquivalente Form mit Negationspartikel ''neg~maiga'') | ||
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|} | |} | ||
| Zeile 645: | Zeile 763: | ||
Aussagesätze werden grundsätzlich in der Reihenfolge Verb, Subjekt, Objekt gebildet. Das simpelste Verb ist dabei ''en'', welches zwei Begriffe gleichsetzt und unabhängig von der Zeit ist. Dieses ist gleichzeitig eine Ausnahme, da es alternativ auch nach Subjekt und Objekt stehen darf. ''en elo tev'' und ''elotev en'' bedeuten beide "Die (vier) Avatare sind die Natur", wobei die nachstehende Form auch so interpretiert werden kann, dass sie den Beziehungsausdruck ''e^{lo}_{te}v'' in eine Aussage umwandelt. Das funktioniert auch mit anderen Beziehungstypen, kann aber verwirrend sein, da es nicht davon unterscheidbar ist, ein implizites Subjekt mit der Beziehung gleichzusetzen, und die verschiedenen Relationen im gesprochenen Mezamelu ebenfalls nicht unterscheidbar sind. | Aussagesätze werden grundsätzlich in der Reihenfolge Verb, Subjekt, Objekt gebildet. Das simpelste Verb ist dabei ''en'', welches zwei Begriffe gleichsetzt und unabhängig von der Zeit ist. Dieses ist gleichzeitig eine Ausnahme, da es alternativ auch nach Subjekt und Objekt stehen darf. ''en elo tev'' und ''elotev en'' bedeuten beide "Die (vier) Avatare sind die Natur", wobei die nachstehende Form auch so interpretiert werden kann, dass sie den Beziehungsausdruck ''e^{lo}_{te}v'' in eine Aussage umwandelt. Das funktioniert auch mit anderen Beziehungstypen, kann aber verwirrend sein, da es nicht davon unterscheidbar ist, ein implizites Subjekt mit der Beziehung gleichzusetzen, und die verschiedenen Relationen im gesprochenen Mezamelu ebenfalls nicht unterscheidbar sind. | ||
Simple Fragesätze sind durch ein vorangestelltes Partikel ''lai'' gekennzeichnet: ''lai en elo tev'' und ''lai elotev en'' bedeuten jeweils "Sind die (vier) Avatare die Natur?". Besonders beim allgemeingültigen Satzbau mit führendem Verb bildet das Partikel eine Einheit mit diesem, sodass 'lai mesh ati mezamelu'' ("Sprichst du Mezamelu/unsere Sprache?") in hinreichendem Kontext auch auf ein fragendes ''lai-mesh?'' gekürzt werden kann. Um nach bestimmten Satzteilen zu fragen, kann das Partikel wiederum an deren Stelle platziert werden: | Simple Fragesätze sind durch ein vorangestelltes Partikel ''lai'' gekennzeichnet: ''lai en elo tev'' und ''lai elotev en'' bedeuten jeweils "Sind die (vier) Avatare die Natur?". Besonders beim allgemeingültigen Satzbau mit führendem Verb bildet das Partikel eine Einheit mit diesem, sodass ''lai mesh ati mezamelu'' ("Sprichst du Mezamelu/unsere Sprache?") in hinreichendem Kontext auch auf ein fragendes ''lai-mesh?'' gekürzt werden kann. Um nach bestimmten Satzteilen zu fragen, kann das Partikel wiederum an deren Stelle platziert werden: | ||
* ''lai shel'hu ta'au'' - "Was tun die Menschen mit Feuer?" | * ''lai shel'hu ta'au'' - "Was tun die Menschen mit Feuer?" | ||
* ''mesh lai mezamelu'' - "Wer spricht Mezamelu?" | * ''mesh lai mezamelu'' - "Wer spricht Mezamelu?" | ||
* ''elo lai en'' - "Was sind die (vier) Avatare?" | * ''elo lai en'' - "Was sind die (vier) Avatare?" | ||
Andere Partikel werden benutzt, um Fragen nach tiefergehenden Details zu formulieren: | |||
* ''ilna'' - "wie?" (''ilna elash shel'hu ta'au'' - "Wie werden die Menschen das Feuer verbergen?") | |||
* ''aile'' - "wo?/wann?" (''aile lashet shel'hu ta'au'' - "Wo/wann verbargen die Menschen das Feuer?") | |||
* ''falaf'' - "warum?" (''falaf lash shel'hu ta'au'' - "Warum verbergen die Menschen das Feuer?") | |||
Durch Kombination mit Präpositionen lassen sich weitere Fragewörter wie "woher?" (''laf-aile'') konstruieren. | |||
== Textbeispiele == | == Textbeispiele == | ||