Materie 2. Ordnung: Unterschied zwischen den Versionen
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== Aufbau == | == Aufbau == | ||
Die Elementarteilchen, also die kleinsten bekannten Bestandteile, der Elementmaterie sind mit einem Durchmesser von 3.2Å etwas größer als ein Wassermolekül. Versuche, diese Teilchen weiter zu spalten, produzieren lediglich mehrere kleinere Teilchen mit exakt derselben Struktur, während bei einer Bindung von zwei Teilchen, deren Gesamtgröße nicht über diesem Wert liegt, eine Vereinigung stattfindet. Nur wenn die Summe der Durchmesser der zu bindenden Teilchen 3.2Å übersteigt, beginnt sich eine komplexere Struktur zu bilden, wobei alle Teilchen sich auf die Durchschnittsgröße anpassen. In jedem einzelnen Elementarteilchen findet sich eine zweidimensionale Struktur aus 12 konzentrischen | Die Elementarteilchen, also die kleinsten bekannten Bestandteile, der Elementmaterie sind mit einem Durchmesser von 3.2Å etwas größer als ein Wassermolekül. Versuche, diese Teilchen weiter zu spalten, produzieren lediglich mehrere kleinere Teilchen mit exakt derselben Struktur, während bei einer Bindung von zwei Teilchen, deren Gesamtgröße nicht über diesem Wert liegt, eine Vereinigung stattfindet. Nur wenn die Summe der Durchmesser der zu bindenden Teilchen 3.2Å übersteigt, beginnt sich eine komplexere Struktur zu bilden, wobei alle Teilchen sich auf die Durchschnittsgröße anpassen. In jedem einzelnen Elementarteilchen findet sich eine zweidimensionale Struktur aus 12 konzentrischen Ringen, die verschiedene Schwingungszustände annehmen können: | ||
*'''H-Schwingung''': Eine horizontale Schwingung innerhalb der zweidimensionalen Ringstruktur. | *'''H-Schwingung''': Eine horizontale Schwingung innerhalb der zweidimensionalen Ringstruktur. | ||
*'''V-Schwingung''': Eine vertikale Schwingung im die Struktur umgebenden dreidimensionalen Raum. | *'''V-Schwingung''': Eine vertikale Schwingung im die Struktur umgebenden dreidimensionalen Raum. | ||
*'''HV-Schwingung''': Eine kombination aus horizontaler und vertikaler Schwingung. | *'''HV-Schwingung''': Eine kombination aus horizontaler und vertikaler Schwingung. | ||
Zusätzlich kann in jedem dieser Zustände die Schwingung isoliert sein oder die des nächstäußeren Ringes beeinflussen, was die Anzahl der möglichen Zustände pro Ring auf 6 verdoppelt. Die Anzahl der möglichen Elementarteilchen berechnet sich also denkbar einfach über <math>6^{12}=2.176.782.336</math> (Zwei Milliarden | Zusätzlich kann in jedem dieser Zustände die Schwingung isoliert sein oder die des nächstäußeren Ringes beeinflussen, was die Anzahl der möglichen Zustände pro Ring auf 6 verdoppelt. Die Anzahl der möglichen Elementarteilchen berechnet sich also denkbar einfach über <math>6^{12}=2.176.782.336</math> (Zwei Milliarden Einhundertsechsundsiebzig Millionen Achthundertdreiundzwanzigtausend Dreihundertsechsunddreißig). Weiters wurde beobachtet, dass alle bekannte Elemente an den Zuständen der innersten drei Ringe identifiziert werden können, was auf eine maximale Elementanzahl von <math>6^3=216</math> hindeutet. In textueller Form kann für die Struktur eines einzelnen Elementarteilchens eine Notation wie diese verwendet werden: | ||
<pre>H|V-H-H|H|HV|HV|HV-V-V|H-HV</pre> | <pre>H|V-H-H|H|HV|HV|HV-V-V|H-HV</pre> | ||
Von links nach rechts gelesen stellen die Blöcke die Schwingungszustände der Ringe vom innersten bis zum äußersten da. Das Trennsymbol "|" steht für eine isolierte Schwingung, "-" für eine gebundene. | Von links nach rechts gelesen stellen die Blöcke die Schwingungszustände der Ringe vom innersten bis zum äußersten da. Das Trennsymbol "|" steht für eine isolierte Schwingung, "-" für eine gebundene. Ist aus dem Kontext bereits das Element klar, können die ersten drei Ringe auch ausgelassen werden. Das obige Beispiel würde in diesem Fall also so aussehen: | ||
<pre>H|H|HV|HV|HV-V-V|H-HV</pre> | |||
== Bekannte Elemente == | == Bekannte Elemente == | ||
* Feuer | (Random Hausnummern für Codierung, evtl. mal Muster überlegen) | ||
* Wasser | * Feuer <pre>H|V-H-</pre> | ||
* Wasser <pre>V-V-V|</pre> | |||
* Erde | * Erde | ||
* Luft | * Luft | ||
* Licht | * Licht | ||
* Dunkelheit | * Dunkelheit | ||
== Stabilität == | |||
Materie 2. Ordnung ist von Natur aus instabil, jedoch nicht zwingend radioaktiv. Je nach Konfiguration kann sie stattdessen zu massegleicher, dem Element entsprechender Materie 1. Ordnung degenerieren, oder ihre Energie in die zugrundeliegenden Partikelfelder zurückführen und verteilen. | |||
Die Dauer dieses Vorgangs variiert ebenfalls. Für momentane [[Magie|magische Anwendungen]] wie das Durchbrechen eines Hindernisses oder Transmutationen erzeugte Materie hat eine Lebenszeit von Sekunden und verschwindet praktisch sofort, wenn der Fokus des Magiers sich löst. Auf Haltbarkeit ausgelegte Konstrukte können immerhin einige Minuten bestand haben, besonders im Fall von Erdmagie, die auch beim unkontrollierten Freisetzen aus einem perfekten Symbol derart lange überdauert. Übernatürliche Bestandteile von [[Imaginärwelt]]en können unbegrenzt bestehen, sofern sie ihren Heimatkosmos nicht verlassen, da die [[kosmische Induktion]] ihre Existenz stabilisiert. Werden sie in andere Welten transportiert, verlieren die meisten Objekte nach einigen Tagen bis Wochen mindestens ihre übernatürlichen Eigenschaften, bei [[Gott|Götter]] und deren Besitztümer ist jedoch eher mit Monaten oder Jahren zu rechnen. | |||