Annie Thomson

Aus Multicosmos
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Annabelle "Annie" Thomson (* 20. März 1992) ist eine Entdeckerin in Ausbildung an der St Germain Akademie der Magischen Gesellschaft.

Persönlichkeit

Das insgesamt markanteste Merkmal von Annies Persönlichkeit ist deren in früher Kindheit beginnende Spaltung in zwei Hälften, eine tagsüber und eine nachts aktiv.

Tags ist sie zurückhaltend und diszipliniert, aber lethargisch und durch die Aktivitäten ihres nächtlichen Gegenstücks stets ermüdet. Diese Aktivitäten nimmt sie jedoch nur zu einem kleinen Teil als gelegentliches Schlafwandeln wahr, ohne sich der anderen Persönlichkeit bewusst zu sein.

Die Annie, die nachts erwacht, ist im Gegensatz dazu eine risikofreudige bis leichtsinnige Rebellin voller Wissensdurst, die heimlich agiert, um am Tag gemachte Erfahrungen weiter zu verfolgen. Sie teilt die Erinnerungen der anderen Persönlichkeit, betrachtet diese jedoch als falsche "Annie Thomson", die nur existiert, um langweilige gesellschaftliche Pflichten zu erledigen.

Geschichte

Kindheit

Annie wuchs als Tochter von Victoria und Richard Thomson hauptsächlich in Glasgow, Schottland auf, verbrachte aufgrund der akademischen und geschäftlichen Vernetzung der Familie aber auch viel Zeit in London und umliegenden Orten. Da der Vater als aktiver Entdecker regelmäßig in Imaginärwelten weilte, kümmerten sich um Annies Erziehung im 1. Kosmos größtenteils ihre Mutter, ihre Großmutter Maggie und gelegentliche Helfer.

Wenn Richard Thomson jedoch zugegen war, nahm auch er seine Vaterrolle aktiv wahr und hatte ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter. Insbesondere war er als primärer Träger der Mitgliedschaft in der Magischen Gesellschaft auch derjenige, der Annie im Alter von zehn Jahren in die Organisation initiierte und ihre Ausbildung in Magie begann. Nach Erlernen der einfachsten Grundlagen stand sie den Thomson-Traditionen gemäß vor der Wahl zwischen den beiden Elementen, auf die sich die Familie spezialisiert hatte: Licht und Dunkelheit. Was aus Sicht der Erwachsenen einen trivialen ersten Schritt darstellte, wurde für die junge Annie zu einer Existenzfrage, um die sie wochenlang kreisten, bevor ihre Entscheidung scheinbar auf die Dunkelheit fiel.

In den folgenden Nächten wurde jedoch klar, dass sie im Geheimen zu später Stunde ebenso dem Studium der Lichtmagie nachging. Gespräche mit ihr sowohl nachts als auch tagsüber zeigten weiter auf, dass es sich dabei scheinbar um eine Art Schlafwandeln handelte - ein unabhängiger Bewusstseinszustand, hervorgebracht durch das überwältigende Verlangen, keine Gelegenheit zu verpassen.

Der Sorge über diese Entwicklung stand die Beobachtung gegenüber, dass Annie mit beiden Elementen Fortschritte machte, ohne erkennbare Behinderung durch die Doppelgleisigkeit, wie sie üblicherweise zu erwarten wäre. Als in Psychologie versierte Neurobiologin witterte Victoria Thomson einen wissenschaftlichen Durchbruch an der nebulösen Schnittstelle zwischen Gedanken und Magie, weshalb sie sich dafür einsetzte, die Situation unter ihrer professionellen Aufsicht beizubehalten und zu fördern. Ihre Argumente konnten die Familie schließlich überzeugen, und so verbrachte Annie ihre Teenager-Jahre in zweierlei Ausprägung: Bei Tage mit Dunkelheit, des Nächtens mit Licht.

Fähigkeiten